Haarsprechstunde

In der modernen Welt gewinnt das äußere Erscheinungsbild Ihres Körpers immer mehr an Bedeutung:
Haarausfall stellt eines der größten ästhetischen Probleme der heutigen Zeit dar. Er tritt so häufig auf, dass sich die Männerwelt schon fast damit abgefunden hat das hohe Alter mit schütterer Haarpracht zu erleben. Bei Frauen ist Haarausfall oft von enormen psychischen Leidensdruck begleitet, weil Haarmangel die Schönheitsideale unserer Gesellschaft durchbricht.

In Mitteleuropa leiden etwa 44% aller Männer und 14% aller Frauen über 30 Jahren an Haarausfall; davon ca. 95% an der erblich bedingten (andro-genetischen) Form. Mit zunehmenden Alter erhöhen sich diese Werte noch beträchtlich.
Doch Haarausfall (Alopezie) kann viele Ursachen haben. Ganz grob unterscheidet man zwischen den folgenden Formen:

Androgenetische Form:

  • erblich bedingt, jedoch meist unterschiedlicher Verlauf beim Mann und bei der Frau

Diffuse Alopezie, verursacht durch:

  • Medikamente
  • Eisen- Zinkmangel
  • Unterernährung
  • organische Erkrankungen und Fehlfunktionen
  • körperlicher oder psychischer Stress

Narbige Alopezie, verursacht durch:

  • Zerstörung der Haarfollikel (Haarwurzeln), z.B mechanisch oder durch Strahlung

Traumatische Alopezie:

  • als Ergebnis einer ständigen Zugbelastung, z.B. zu straffe Zöpfe

kreisrunde Alopezie (mit 1,4% die zweithäufigste Alopezie):

  • wahrscheinlich eine Autoimunerkrankung

Im Zuge unserer Haarsprechstunde wird eine genaue Analyse des Haarwachstums in Form einer sogenannten Trichoscan-Analyse durchgeführt. Das bedeutet, dass eine genaue, computer-gestützte Analyse der Haare nach der Wachstumsphase, Haardichte und der Anzahl der Haare in bestimmten Haarregionen durchgeführt werden kann. Außerdem bieten wir Ihnen auch die Behandlung einer stressbedingten Form des Haarausfalls an. Darüber hinaus suchen wir nach einer Ursache für den Haarausfall, um ihn dann effektiv behandeln zu können.
Leider werden die meisten Untersuchungsmethoden und Therapiemöglichkeiten bei Haarausfall nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.